Meditierte Musik:

Aus der Stille entwickeln sie ein harmonisches Gewebe aus Klang gewordener Energie. Aus der Ruhe schöpfen sie die Kraft und den Mut für eine äußerst sensible Form musikalischer Kommunikation.
Achim Rinderles Klarinettenspiel erstreckt sich von zarten kaum hörbaren Melodiefäden bis zu kraftvollen Digeridoo-haften Basslinien. Jens Fischers Cymbalon umgarnt diesen Gesang mit ausufernden Akkorden, wird selbst Melodie, gibt rhythmische Impulse. Große musikalische Bewegungen beginnen in der Stille und werden zu energiegeladenen Figuren.
Die völlige Hingabe der zwei erfahrenen Musiker macht es dem Zuhörer leicht sich ebenfalls auf eine meditative Reise zu begeben und mitunter endet ein Konzert in einem ebenso berauschenden wie spontanen „Om“ Gesang aller Beteiligten. Ein Geben und Nehmen nicht nur zwischen Klarinette und Cymbalon, sondern auch zwischen Künstler und Pubilkum. 

Was passiert da genau?

Die Dauer eines typischen Konzerts liegt bei etwa 70-80 Minuten. Zu Beginn sitzen alle gemeinsam einige Zeit in völliger Stille bis der „Geist der Musik“ den ersten Ton anschlägt. Auch zwischen den einzelnen Teilen gibt es immer wieder Momente der Stille. In diesen stillen Momenten lässt sich spüren wie voll von Musik das vermeintliche Schweigen eigentlich ist - ja mehr noch: in dieser Stille ist alle Musik bereits enthalten!

 

Voraussetzungen:

Wichtig ist nur, dass der Raum für einstündige Meditationen geeignet ist (bequem und nicht zu kalt). Fischerinde kommt ohne Strom und Technik aus.